Lange Nacht der Antike – „Iter Italicum – eine knifflige Rundreise durch Italien“

Am 29.01.2026 fand bei uns an der Lornsenschule von 16:30 Uhr bis etwa 20:30 Uhr die Lange Nacht der Antike statt. Unter dem Titel „Iter Italicum – eine knifflige Rundreise durch Italien“ konnten alle interessierten Schülerinnen und Schüler auf eine besondere Entdeckungsreise gehen. Die Veranstaltung wurde vom IQSH (Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein) in Zusammenarbeit mit dem Bildungsministerium zur Verfügung gestellt. Organisiert und begleitet wurde der Abend von den Lateinlehrerinnen Frau Heinrichsen und Frau Sörensen, die bei der Durchführung tatkräftig von Herrn Drauschke und Frau Reinmann unterstützt wurden.

Fast 80 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 6 bis E traten in 25 Teams gegeneinander an. Mit kreativen Teamnamen wie den Reginae Latinae, den Toilettentieftauchern oder den Rätselrömern machten sie sich auf den Weg über eine digitale Landkarte quer durch Italien. Ziel war es, durch das Lösen anspruchsvoller Aufgaben möglichst viele wertvolle Münzen zu sammeln, die dann den Zugang zur Hauptstadt Rom ermöglichten, wo die letzte Aufgabe gelöst werden musste.

Unterwegs warteten zahlreiche knifflige Herausforderungen rund um die Welt der Antike: Rebusse mussten geknackt, Buchstabenräder entschlüsselt und verschiedene weitere Rätsel durch kluges Kombinieren und genaues Nachforschen gelöst werden. Dabei standen nicht nur Wissen und Strategie im Vordergrund, sondern vor allem Teamarbeit und die Freude am gemeinsamen Tüfteln.

Für zusätzliche Energie sorgte ein vielfältiges Buffet, zu dem alle Teilnehmenden etwas beigesteuert hatten. So wurde die Lange Nacht der Antike nicht nur zu einem spannenden Wettbewerb, sondern auch zu einem rundum gelungenen Gemeinschaftserlebnis.

Obwohl das Gewinnen nicht an erster Stelle stand, waren alle Teams mit großem Feuereifer dabei und wollten möglichst gut abschneiden. Am Ende gab es einen besonderen Schulsieg: Den Doppelsieg errangen zum Einen die QUINQUE FANTASTICI, die krankheitsbedingt nur noch als QUATTUOR FANTASTICI antreten konnten – Lenya Voigt, Lena Hinrichs, Lorand Bardos und Charlotte Berning meisterten die Herausforderungen dennoch souverän. Ebenfalls ganz vorne lagen DIE ROYALEN mit Norwin Brek, Jens Wieker und Constantin Möller, die sich mit starkem Teamgeist und klugen Lösungen an die Spitze rätselten.

Besonders bemerkenswert war zudem die Leistung der Sechstklässlerinnen und Sechstklässler, die noch keinen Lateinunterricht haben und dennoch mit großem Geschick und viel Kombinationsvermögen überzeugten. Sie meisterten die Aufgaben mit Bravour und zeigten, dass man auch ohne Lateinkenntnisse erfolgreich in die Welt der Antike eintauchen kann.

Insgesamt war es ein besonderer Abend voller Rätsel, Teamgeist und antiker Entdeckungen – die Vorfreude auf die Lange Nacht der Antike im nächsten Jahr ist bereits jetzt groß.